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Meine 12 von 12 im März

Es ist soweit – ich darf das Haus wieder verlassen.
Gleich mal die ganzen Ersparnisse in den Tank bolzen und das Kind von den Großeltern abholen.
Ich, wie ich mich freue, dass meine Sonnenbrille exakt mit der Haarfarbe harmoniert. Es sind die kleinen Freuden des Lebens.
Während der Quarantäne habe ich begonnen, meinen Oberschenkel zu tätowieren.
Mein Lieblingstätowierer wird’s wohl bei Gelegenheit richten müssen.
Meiner bescheidenen Meinung nach ist die Mülleimerdichte in Neukölln ausbaufähig.
Seit zwei Jahren habe ich jetzt eine Baustelle vor der Tür. Das Schlimmste sind die Planierraupen und der Gestank des Dixiklos.
In Zeiten wie diesen bin ich glücklich über Schneeglöckchen.
Das wird die nächste Charge Soli-Seifen.
Während der ersten Welle von Hamsterkäufen war Duplo ständig ausverkauft, was ich bei Instagram öffentlich moniert habe. Seitdem bringt mir eine Kundin immer, wenn sie zum Seife kaufen kommt, ne Packung mit. Zauberhaft!
Eine neue Seife ist in die Seifenfamilie eingezogen.
Außerdem: der neue Staubsauger wartet sehnsüchtig darauf, benutzt zu werden.
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Meine 12 von 12 im Februar

Jeden verdammten Morgen das Warten auf den zweiten Strich.
Ich bin schon dabei.
An zwei Rechnern arbeitet es sich effizienter.
Öle abfüllen für Adidas.
Die Ladensuche wird immer abenteuerlicher.
Mein Mann hat ein neues Buch herausgebracht.
Shampooentwicklung für die Ladies von Haarweisheiten.
Seifen, Schäumchen, Sensationen.
Neukölln könnte mal wieder aufräumen.
Ich bin schon den ganzen Tag auf der verzweifelten Suche nach einem neuen Zuhause für diesen Prachtkerl hier. Leider droht das Tierheim. Wenn Du was weißt, sag Bescheid.
Jeder Profi wird in diesem Moment den Glauben an die Menschheit verlieren. Das ist mein neues Hobby. Ich tätowiere Übungshaut.
Morgen backe ich Kuchen. Gute Nacht.
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Mein 12 von 12 im Januar 2022

Erste Amtshandlung des Tages: Kinnhaare entfernen.
Kaffee und Zimtrolle aus dem Café nebenan.
Mein Arbeitsplatz gibt mir Vibes.
Das ist die Frage.
Erster Entwurf einer Seife nach Kundinnenwunsch.
Ladenbesichtigung in Friedrichshain. Gruselig irgendwie.
Kundenbestellungen werden stets mit voller Hingabe verpackt.
Kleiner Fun-Fact über mich: ich bin großer Trash TV-Fan.
Badepralinen mit Lavendelgeschmack.
Die müssen alle noch zum Paketshop.
Hausaufgaben fand ich schon nervig, als es noch meine eigenen waren.
Beim Tierkacke-Bingo bin ich unschlagbar.